Liebe Welpeninteressenten,

bevor sie sich für einen Welpen entscheiden, sollten sie über einige Dinge gut nachdenken.

 

Für einen Welpen braucht man viel Zeit und Geduld. Wenn sie einen ca. acht Wochen alten Welpen

bekommen, ist dieser meist noch nicht stubenrein. Er muss daher ca. alle 4 Stunden ins Freie

gebracht werden um sich zu lösen. Trotzdem kann es vorkommen, dass er sich auf ihrem neuen

Teppich verewigt. Wenn der Welpe sich langweilt, können ihm schon mal ein paar ihrer Lieblingsschuhe

oder die Holzbeine ihres Tisches zum Opfer fallen.

 

Der Welpe muss erzogen werden, dass erfordert viel Zeit, Geduld und vor allem Konsequenz.

Eine gute Hundeschule kann dabei eine wirkliche Unterstützung sein.

 

Ihr neuer Mitbewohner braucht viel Auslauf, so um die ein bis zwei Stunden täglich sollten es schon

sein. Sie können diese Zeit auch für einen sehr gesunden Spaziergang oder der täglichen

Joggingeinheit nutzen. Ihr Hund ist dann so gesehen ihr Begleiter. Auf gar keinen Fall sollten ihnen

diese Auslaufzeiten lästig sein. Haben sie ca. 2 Stunden am Tag übrig?

 

Der Hund ist ein Rudeltier und sollten nicht den ganzen Tag alleine bleiben.

 

Das heißt nicht, dass sie ihn nicht für ein paar Stunden alleine lassen können.

Es hängt von ihrer Erziehung ab. Ich kenne Leute, die ihren Beagle mit ins Büro nehmen oder

nicht ohne ihn auf Geschäftsreise fahren. Auch hier kommt es wieder auf eine gute Hundeerziehung an.

 

Überdenken sie auch ihre Urlaubsplanung für die nächsten Jahre.

( ein Beagle wird im Durchschnitt ca. 15 Jahre alt )

 

Wohin mit dem Hund, wenn sie in den Süden fliegen wollen? Eine gute Hundepension kostet

zwischen 15-30 Euro am Tag. Vielleicht haben sie auch Freunde und Bekannte, die den Hund

aufnehmen würden.

 

Denken sie auch an ihre Nachbarn, Freunde und Verwandte, die ihre neue Vorliebe eventuell nicht teilen.

Da kann schon mal der eine oder andere Besuch ausbleiben.

 

Damit ihr Hund gesund bleibt, muss er regelmäßig geimpft und entwurmt werden. Dies sind keine

geringen Kosten. Zu Kosten fällt mit noch die Hundesteuer und Hundehaftpflicht ein, nicht zu vergessen

die laufenden Kosten für Futter usw. Wenn sie nun all dieses durchdacht haben und immer noch einen

Hund aufnehmen wollen, fragt sich nur noch welcher Hund zu ihnen passt.

Dabei helfen ihnen z.B. gute Hundebücher weiter.

 

Wenn sie finden, dass der Beagle der richtige Hund für sie ist, sollten siesich gründlich über diese

Rasse informieren. Hierfür finden sie einige Links auf meiner Seite, unter anderem den Link zum

Beagle Club Deutschland e.V.(BCD). Hier wird der Beagle ausführlich beschrieben.

 

Hier können sie auch eine Welpenliste von Züchtern des VDH/BCD bekommen.

 

Das ein Beagle ein Jagdhund ist und das Jagen ihm im Blut steckt, brauche ich ihnen wohl nicht mehr

erzählen. Nur so viel, selbst ein sehr gut erzogener Beagle jagt einem aufgescheuchten Hasen hinterher.

Es ist ein Gerücht, dass ein Beagle nicht zu erziehen oder gar dumm ist. Er hat zwar einen Dickkopf,

aber er lernt schnell.

 

Das merken sie schon daran, wie erfinderisch er ist, wenn es um Nahrungsbeschaffung oder das

Erlangen von Belohnungshappen geht.

 

Agility und auch die Begleithundeprüfung ist mit einem Beagle zu machen.

Jegliche Beschäftigung macht ihm Spaß.

 

Er erlernt fast alles, aber er verliert niemals seinen Jagdinstinkt.

Ist der Beagle immer noch der richtige Hund für sie? Gratulation, ich kann sie sehr gut verstehen.

Einen Beaglewelpen kaufen sie am besten bei einem BCD/VDH Züchter.

 

Warum?

 

Wo man doch woanders billiger kaufen kann. BCD Beagle werden von Beagleliebhaber für

Liebhaber gezüchtet. Wir verpaaren nur Beagle vom VDH zur Zucht zugelassene Hunde. Damit

versuchen wir, soweit wie möglich, gesunde, wesensfeste und dem Standard entsprechende Beagle zu

züchten. Bis ein Beagle zuchttauglich wird, kostet es viel Geld. Im BCD gibt es eine Zuchtordnung,

die eine artgerechte Haltung und Aufzucht von Welpen und Zuchthunden vorschreibt.

Die Zuchtordnung können sie, bei Interesse, auf der BCD Seite nachlesen.

 

Jeder Wurf wird von einem Zuchtwart des BCD abgenommen.

 

Dieser Zuchtwart ist berechtigt jeder Zeit, den Wurf und den Zwinger eines BCD Züchters zu

kontrollieren. Verstößt ein BCD Züchter gegen die Zuchtordnung, oder die für ihn geltenden Auflagen,

wird ihm im schlimmsten Fall, der Zwinger gesperrt und die BCD Mitgliedschaft gekündigt.

Sie können also sicher sein, dass ein BCD Züchter kein Hundehändler ist und es auch den

Zuchthunden gut geht.

 

Wir versuchen immer einwandfreie Hunde zu verpaaren. Die Welpen werden nur in gute Hände abgegeben.

 

Auch nach Abgabe eines Welpen versucht ein guter Züchter ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Ich hoffe, sie treffen die für sie richtige Entscheidung.

 

 

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